{"id":259,"date":"2006-06-12T09:11:04","date_gmt":"2006-06-12T13:11:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.law.harvard.edu\/munichletters\/letter-from-munich-092\/"},"modified":"2006-06-12T09:11:04","modified_gmt":"2006-06-12T13:11:04","slug":"letter-from-munich-092","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archive.blogs.harvard.edu\/munichletters\/letter-from-munich-092\/","title":{"rendered":"Letter from Munich &#8211; 092"},"content":{"rendered":"<p><strong>Letter from Munich &#8211; the Joseph Affair \u2013 92<\/strong><\/p>\n<p>EINE DEUTSCHE FASSUNG STEHT WEITER UNTEN.<\/p>\n<p>http:\/\/www.joseph_affair.blogspot.com (It may take a few minutes to load this page, depending on internet connection speed.)<\/p>\n<p>11 October 2002 <\/p>\n<p>Dear Mr. Graf, dear friends,<\/p>\n<p>\u201cI want to read Daniel Steiner\u2019s sworn statement of 13 February 2000,\u201d Jean-Paul said to us. \u201cJuergen Reichel told the police, that Daniel signed only the last page of this sworn statement, but his signature is on both pages of the statement. His mother signed the first \u2013 and longest \u2013 page as well. Reichel also told the police, \u2018In my opinion, both Daniel and my partner frequently did not grasp the content of these sworn statements. There were a lot of technical terms thrown in that I still don\u2019t understand, even today.\u2019 You will see,\u201d Jean-Paul went on, \u201cthat the language of this sworn statement is surprisingly simple. There are no \u2018technical terms,\u2019 except for the usual formula about sworn statements at the beginning of the document, a formula that has often been read out to you.\u201d<\/p>\n<p>Then he began to read Daniel Steiner\u2019s statement:<\/p>\n<p>\u201cI, Daniel Steiner was at the Dr. Petzold Swimming Pool at about 10:00 a.m. on 13 June 1997 along with the following persons: Holger Ellmer, Ronny Kunte, Andre Mertins, Antonio Kelemann and three girls. We lay down on the large open space near the entrance, diagonally opposite Thalheim\u2019s snack bar. I saw a young man named Ulbricht (Tannertstrasse 42), who is now about twenty-two or twenty-three years old \u2013 he\u2019s a so-called Satanist \u2013 and Marco Thilo, who drinks a lot \u2013 he\u2019s about twenty-two now. I also saw Maik Hauke, Isabell Bastian with her younger sister, Romy Richter, Nicole Rentsch with her young brother Ricco Rentsch.<\/p>\n<p>\u201cLater I saw Diana Abdulla and her brother Joseph. I also saw Steve Michaelis, who is now fifteen or sixteen years old and Ronny Mittag, who is about eighteen now, and Christoph Ziemann. I also saw right-wing young people from \u2018The Power of the Saechsische Schweiz,\u2019 Oli \u2013 I don\u2019t know his last name \u2013 Maik Heymann, who lives in Schillerstrasse opposite the train station. I also saw the daughter of Herr Lustig (who provides expert opinions in court cases), the youngest daughter of Herr Schneider (who owns the Hirsch-Apotheke) \u2013 she has a birthmark on her face.<\/p>\n<p>\u201cI saw the heavy-set Frau Goebel, the attendant, and Ronny Siebert. Much later, when Joseph was already lying unconscious near the edge of the pool, Herr Goldschmidt came over slowly. He rode up on a bicycle. Herr Beckert, the owner of the swimming pool, arrived either just before or after Herr Goldschmidt.<\/p>\n<p>\u201cI saw Diana playing with her younger brother Joseph by the mushroom-shaped fountain in the shallow pool. I know where both of them had been lying, on the large open space. I saw Ronny Kunte, Kai Blescheke and Mai Hauke walking around Joseph, watching him. I know Ronny Kunte owns a stun gun. That day Kai Bleschke, Ronny Kunte and Maik Hauke said, \u2018We hate that shit-foreigner.\u2019 They meant Joseph. They didn\u2019t talk about Diana. They left me and went toward Joseph . . . .\u201d<\/p>\n<p>Continued next week.<\/p>\n<p>Sincerely yours,<\/p>\n<p>Robert John Bennett<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Since many recipients of this letter may read German more easily than they read English, the following is the author\u2019s own translation of the above letter. Please note that word-processing programs outside of German-speaking countries may not display all of the letters of the German alphabet correctly.<\/p>\n<p>Bitte vergessen Sie nicht, dass der Autor dieses Briefes Autodidakt ist, was die deutsche Sprache betrifft, und er wei\u00df, dass, wenn es um eine \u00dcbersetzung aus der deutschen Sprache ins Englische geht, viele Fehler hervortreten m\u00fcssen. Er hofft aber, man werde diese Fehler \u00fcbersehen, um hinter den Fehlern das sehen zu k\u00f6nnen, was in diesem Schreiben und in dieser Aff\u00e4re von zentraler Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Alle Briefe aus M\u00fcnchen sind abrufbar:<\/p>\n<p>http:\/\/www.joseph_affair.blogspot.com (Es k\u00f6nnte eine Weile dauern, diese Seite zu laden; es kommt auf die Schnelligkeit der Internet-Verbindung an.)<\/p>\n<p>M\u00fcnchen, den 11. Oktober 2002<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Graf, sehr geehrte Freunde,<\/p>\n<p>\u201eIch will Daniel Steiners eidesstaatliche Versicherung vom 13.02.2000 vorlesen\u201c, sagte uns Jean-Paul. \u201eJ\u00fcrgen Reichel hat der Polizei erz\u00e4hlt, dass Daniel nur die letzte Seite dieser eidesstaatliche Versicherung unterzeichnet habe, aber seine Unterschrift steht auf beiden Seiten. Auch seine Mutter hat die erste und l\u00e4ngste Seite unterschrieben. Reichel hat der Polizei auch gesagt, \u201aMeine Meinung ist auch, dass beide also der Daniel und meine Lebensgef\u00e4hrtin, den Inhalt dieser eidesstattlichen Versicherungen oftmals gar nicht begriffen haben. Es wurde da mit Fachausdr\u00fccken um sich geworfen, die ich heute noch nicht verstehe\u2019. Ihr werdet aber sehen\u201c, fuhr Jean-Paul fort, \u201edass die Sprache dieser eidesstaatlichen Versicherung \u00fcberraschend schlicht ist. Es gibt keine \u201aFachausdr\u00fccken\u2019, au\u00dfer der \u00fcblichen Formel \u00fcber eidesstaatliche Versicherungen, am Anfang des Dokuments, die euch schon oft vorgelesen wurde.\u201c<\/p>\n<p>Er beugte sich vor. \u201eWenn J\u00fcrgen Reichel sich in diesem Punkt geirrt hat \u2013 oder m\u00f6glicherweise gelogen hat \u2013, dann m\u00fcssen wir nicht zu dem Schluss kommen, dass Daniel Steiner h\u00f6chstwahrscheinlich die Wahrheit sagte und dass die Polizei ihn einfach nicht ernst nehmen wollten?\u201c<\/p>\n<p>Dann begann er Daniel Steiners eidesstaatliche Versicherung vorzulesen:<\/p>\n<p>\u201eIch, Daniel Steiner war am 13.06.1997 ab ungef\u00e4hr 10:00 Uhr fr\u00fch im Dr. Petzold Schwimmbad mit folgenden Personen: und drei M\u00e4dchen. Wir haben auf der gro\u00dfen Wiese beim Eingangstor, schr\u00e4g von Thalheims Imbiss entfernt, gelagert. Ich habe einen Jugendlichen namens Ulbricht (Tannertstra\u00dfe 42), der heute ungef\u00e4hr 22 bis 23 Jahre alt ist, einen sogenannten Satanisten und Marco Thilo, der viel trinkt, er ist heute ungef\u00e4hr 22 Jahre, gesehen. Ich habe auch Maik Hauke, Isabell Bastian mit ihrer kleineren Schwester, Romy Richter, Nicole Rentsch mit ihrem kleineren Bruder Ricco Rentsch gesehen.<\/p>\n<p>Ich habe sp\u00e4ter Diana Abdulla und ihren Bruder Joseph gesehen. Ich habe auch Steve Michaelis, der heute 15 oder 16 Jahre alt ist, au\u00dferdem Ronny Mittag (heute ungef\u00e4hr 18 Jahre alt), Christoph Ziemann gesehen. Au\u00dferdem habe ich Jungen von der Power of der S\u00e4chsischen Schweiz, rechts gerichtete Jugendliche, Oli \u2013 Nachnamen wei\u00df ich nicht \u2013, Maik Heymann, er wohnt auf der Schillerstra\u00dfe, dem Busbahnhof gegen\u00fcber, gesehen. Au\u00dferdem habe ich die Tochter von Herrn Lustig (Expert Lustig), die j\u00fcngste Tochter von Herrn Schneider (Besitzer der Hirsch-Apotheke) mit dem Feuermal im Gesicht gesehen.<\/p>\n<p>Als Aufsichtsperson habe ich die dicke Frau G\u00f6bel und Ronny Siebert gesehen. Erst viel sp\u00e4ter, Joseph lag schon langer bewu\u00dftlos neben dem Beckenrand, kam Herr Goldschmidt langsam heran. Er kam mit einem Fahrrad herangeradelt. Herr Beckert, der Besitzer des Schwimmbades, kam entweder kurz vor oder nachdem Herr Goldschmidt herangeradelt kam.<\/p>\n<p>Ich habe gesehen, wie Diana mit ihrem kleinen Bruder beim Pilz, im flachen Becken, gespielt hat. Ich wei\u00df, wo die beider gelagert haben, n\u00e4mlich in der N\u00e4he von der Sebnitz, auf der Wiese. Ich habe beobachtet wie Ronny Kunte, Kai Blescheke und Mai Hauke um Joseph auf der Wiese herumgelaufen sind und ihn beobachtet haben. Ich wei\u00df, dass Ronny Kunte einen Elektroschocker besitzt. An diesem Tag sagten Kai Bleschke, Ronny Kunte and Maik Hauke: \u201aWir hassen diesen Schei\u00dfausl\u00e4nder\u2019. Sie meinten damit Joseph. \u00dcber Diana sprachen sie nicht. Sie entfernten sich wieder von mir und gingen in Richtung Joseph. . . .\u201c<\/p>\n<p>Fortsetzung n\u00e4chste Woche.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Robert John Bennett<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letter from Munich &#8211; the Joseph Affair \u2013 92 EINE DEUTSCHE FASSUNG STEHT WEITER UNTEN. http:\/\/www.joseph_affair.blogspot.com (It may take a few minutes to load this page, depending on internet connection speed.) 11 October 2002 Dear Mr. Graf, dear friends, \u201cI want to read Daniel Steiner\u2019s sworn statement of 13 February 2000,\u201d Jean-Paul said to us. 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